Das Frauenhaus Elmshorn feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass gibt es eine kleine Feier mit geladenen Gästen. Wir lassen 25 Jahre Frauenhausarbeit Revue passieren und informieren über die aktuelle Arbeit. Dabei wollen wir die Gelegenheit nutzen mit Bewohnerinnen und Kindern, ehemaligen Bewohnerinnen, mit Vereins- und Vorstandsfrauen, mit Politikerinnen und Politikern, mit Kolleginnen aus  anderen Frauenhäusern und anderen Unterstützerinnen und Unterstützern anzustoßen und zu feiern. Wir sind stolz auf  25 Jahre fachlich fundierte verlässliche Begleitung von Frauen und Kindern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.

 

Seit Jahren ein großes Thema in der Arbeit des Frauenhauses Elmshorn ist der gewollte An-oder Neubau. Die Zimmer des Frauenhauses sind mit einer Größe von 10-14 qm, gedacht für vier Frauen, sehr klein. In der ohnehin schon krisenhaften Situation bedeutet das Leben auf so engem Raum zusätzlichen Stress für die Frauen und Kinder. Auch die Möglichkeiten für Beratungen und Kinderbetreuung im Frauenhaus sind sehr beengt und nicht ausreichend. Der Trägerverein Frauen helfen Frauen in Not e.V. sowie die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses fordern seit Jahren Lösungen von den verantwortlichen Politikerinnen und Politikern!

Presselinks:

http://www.shz.de/lokales/elmshorner-nachrichten/die-spd-will-2016-kraeftig-anpacken-id12586506.html

http://www.shz.de/lokales/elmshorner-nachrichten/wer-bezahlt-ein-neues-frauenhaus-id13341371.html

http://www.shz.de/lokales/elmshorner-nachrichten/frauenhaus-anbau-ist-in-gefahr-id14938576.html

 

Die Frauen und Kinder, die im Frauenhaus Schutz suchen, waren schon immer sehr unterschiedlich. Dies betrifft  sowohl ihre Herkunft, ihre Kultur, ihre Religion, ihre Weltanschauung als auch ihre persönlichen Erfahrungen und  Ressourcen. Die sozialpädagogische Begleitung einer Frau und ihrer Kinder ist somit immer individuell und variiert in  Bedarf und Umfang. Die steigenden Zahlen von Frauen und Kindern mit Fluchterfahrungen seit Mitte 2015, erfordert  häufig eine fachlich übergreifende umfangreiche Unterstützung. Dies ist oft begründet in der Mehrfachtraumatisierung  der Frauen und ihrer Kinder einerseits, sowie in den komplexen Aufenthaltsrechtlichen Regelungen andererseits.