Über Uns
Das Haus
Das  Frauenhaus existiert seit 1992 und bietet 28 Plätze für Frauen und Kinder.

Träger ist der Verein „Frauen helfen Frauen in Not e.V.“, der außerdem auch noch  Träger des Frauentreff  Elmshorn ist. 

Die Finanzierung des Frauenhauses regelt das Finanzausgleichsgesetz des Landes Schleswig-Holstein ( § 25) und umfasst die Kosten für 28 Plätze sowie die Miet- und Mietnebenkosten.

Das Haus hat insgesamt 8 Schlafräume für Frauen und Kinder, die mit jeweils 4, 3 oder 2 Betten belegt sind. Sie sind ausgestattet mit Etagenbetten, Kleiderschränken, Regal, Tisch und Stuhl. Bei Bedarf können zusätzlich Babybetten aufgestellt werden. Wertsachen können in einem kleinen Wandsafe eingeschlossen werden.
Wohnzimmer, Gemeinschaftsraum, 2 Küchen, 3 Badezimmer, Wirtschaftsräume und der Garten werden gemeinschaftlich genutzt.
Parkplätze sind vorhanden.

Für die Kinder stehen ein Spielzimmer, ein Kinderbüro und zahlreiche Spielmöglichkeiten im Garten, wie z.B. Schaukeln, eine Rutsche, ein Trampolin u.v.m., zur Verfügung.

Im Frauenhaus gibt es zwei Büros, die von Montags bis Freitags von 9.00 bis  17.00 Uhr geöffnet sind. Außerhalb dieser Zeiten ist immer eine Mitarbeiterin über die Rufbereitschaft erreichbar.

Das Team
Im Frauenhaus arbeiten 6 hauptamtliche Pädagoginnen: Jeweils drei Mitarbeiterinnen befassen sich vorrangig mit den Belangen der Frauen, die anderen drei arbeiten im Schwerpunkt mit den Mädchen und Jungen.
Weitere Arbeitsschwerpunkte der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen sind :
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Prävention

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Beratung

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Öffentlichkeitsarbeit

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Vernetzung

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Verwaltung

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Verwaltung

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Finanzen

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Fortbildung / Bildungsarbeit

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Es gibt keine Leiterin; die Mitarbeiterinnen arbeiten hierarchiefrei als Team.

Zusätzlich werden hauswirtschaftliche Tätigkeiten und Vertretungen von  geringfügig beschäftigen Mitarbeiterinnen und Honorarkräften geleistet.

Bei Bedarf arbeiten Dolmetscherinnen und Übersetzerinnen auf Honorarbasis im Haus, z.B. während eines Beratungsgespräches oder der Hausversammlung.

Praktika:

Für angehende Erzieherinnen und Sozialpädagoginnen/ Sozialarbeiterinnen besteht die Möglichkeit eines Praktikums im Frauenhaus. Das Frauenhaus arbeitet diesbezüglich bereits seit Jahren erfolgreich mit Fach- und Fachhochschulen zusammen.
Bezahlte Praktika, wie z.B. ein Anerkennungsjahr, sind leider nicht möglich.

Träger

Frauen helfen Frauen in Not e.V.
An der Bahn 1
25336 Elmshorn
Tel. 04121 / 6628

Der Verein „Frauen helfen Frauen in Not e.V. ist Trägerverein des Frauenhauses und des Frauentreffs in Elmshorn.
Der Verein, der mittlerweile seit mehr als 30 Jahren besteht, setzt sich aktiv für Frauen ein und gründetet 1988 die Frauenberatungsstelle „Frauentreff“ und 1992 das Frauenhaus.

Der Verein ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) und als mildtätig und gemeinnützig anerkannt.

Der Verein lebt damals wie heute vom ehrenamtlichen Engagement und der großen Motivation von Frauen, die sich für Frauen einsetzen möchten.
Wir freuen uns über jede Frau, die in den Verein beitritt, um aktiv an der Gestaltung der Vereinsarbeit mitzuwirken.
Sie können den Verein aber auch als „passives“ Mitglied durch ihren Beitritt mit einem Mitgliedsbeitrag ab 30,- € im Jahr unterstützen.

Genauere Informationen erhalten Sie unter der oben genannten Adresse.

Finanzierung
Das Gesetz über den Finanzausgleich in Schleswig-HolsteinFinanzausgleichsgesetz  (FAG) kann in der jeweils aktuellen Fassung eingesehen werden.

§ 25 a  Förderung von Frauenhäusern Richtlinien zur Förderung von Frauenhäusern

Der Wortlaut des  Gesetzestextes kann auf der Homepage des Ministeriums für Justiz, Gleichstellung und Integration des Landes Schleswig-Holstein eingesehen werden.

Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration
des Landes Schleswig-Holstein
Lorentzendamm 35
24103 Kiel

Telefon: +49 431 988-0
Telefax: +49 431 988-3704

e-mail: poststelle@jumi.landsh.de
www.schleswig-holstein.de

Beratungsstelle

Frauentreff Elmshorn
Beratungsstelle für Frauen
An der Bahn  1
25336 Elmshorn

Tel. 04121 / 6628

e- mail: info@frauentreff-elmshorn.de
www.frauentreff-elmshorn.de

Öffnungszeiten:
Mo-Fr.    9.00 – 11.00 Uhr
Mo,Mi  15.00 – 17.00 Uhr    Do 18.00 – 20.00 Uhr

außerhalb der Öffnungszeiten telefonische Beratung durch das:
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 08000 116 016

Frauentreff Elmshorn
Der Frauentreff wurde 1988 eröffnet und wird ebenfalls vom Träger „Frauen helfen Frauen in Not e.V.“ getragen.

Im Frauentreff finden sich:
Frauenberatung
Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen
Schwangerschafts(konflikt)beratung
Mutter und Kind Stiftung
Treffpunkt für Frauen, z.B. Veranstaltungen, Treffen,Selbsthilfegruppen, therapeutisch angeleitete Gruppen

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem  aktuellen Veranstaltungskalender des Frauentreffs, den Sie über die oben genannte Adresse beziehen können.

Vernetzung
Das Frauenhaus ist vernetzt mit:

Der Zentralen Informationsstelle autonomer Frauenhäuser (ZIF)
www.autonome-frauenhäuser-zif.de 

Der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) autonomer Frauenhäuser in Schleswig-Holstein, in deren Rahmen neben den allgemeinen LAG Sitzungen, LAG Wochenend-Tagungen und Fachtagen regelmäßig an den Themen Mädchen und Jungen, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen mitgearbeitet wird.
www.frauenhaeuser-sh.de

Und über seinen Trägerverein, Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV)
Außerdem ist das Frauenhaus an folgenden Arbeitskreisen aktiv beteiligt:

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Arbeitskreis Gewalt im Kreis Pinneberg

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KIK (Kieler Interventionskonzept gegen häusliche Gewalt)

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Frauennetzwerk

„ Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung“
Art  25 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ( UNO 1948)

Die Arbeit im Frauenhaus basiert auf der grundsätzlichen Wertschätzung jeder Frau und jedes Kindes.Dabei stehen das Selbstbestimmungsrecht,die Eigenverantwortlichkeit,die Würde und das Wohl von Frauen und Kinder im Zentrum jeder Überlegung.

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Die Gewaltprävention durch Information und Beratung

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Die Unterbrechung von häusliche Gewalt durch die Möglichkeit,dass Frauen und Kinder im Frauenhaus Schutz und Zuflucht finden

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Die parteiliche Unterstützung von Frauen und Kindern bei der Verarbeitung der erlebten Gewalt

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Die Veränderung der gesellschaftlichen Strukturen, die Gewalt gegen Frauen mit verursachen oder stabilisieren.

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Alle Maßnahmen zur Sensibilisierung und Enttabuisierung des Themas Gewalt gegen Frauen,Mädchen und Jungen in der breiten Öffentlichkeit,

Die Konzeption des Frauenhauses beruht auf folgenden  Prinzipien:

Feministische Sozialarbeit

In der pädagogischen Arbeit mit den Frauen und Kindern werden die traditionellen gesellschaftlichen Rollenzuweisungen von Frauen und Männern sowie die damit verbundenen Regeln,Verhaltensweisen und Normen kritisch hinterfragt.
Frauen und Kinder werden darin unterstützt diesbezüglich neue Perspektiven zu entwickeln.

Hilfe zur Selbsthilfe

Basis der sozialpädagogischen Arbeit im Frauenhaus ist eine grundlegende Wertschätzung jeder Frau und jedes Kindes.Dazu gehört die Akzeptanz ihrer kulturellen und individuellen Werte, persönlichen Lebensentwürfe, ihrer Eigenverantwortung, Würde und ihres Rechtes  auf Selbstbestimmung,.
Die Unterstützung der Frauen und Kinder setzt an ihren vorhandenen Ressourcen und persönlichen Stärken an und richtet sich nach dem individuellen Bedarf, der erforderlich ist, um eigene Strategien zur Selbsthilfe zu entwickeln.Frauen und Kinder werden darin unterstützt diesbezüglich neue Perspektiven zu entwickeln.

Parteilichkeit

Die sozialpädagogische Arbeit orientiert sich ausschließlich an den Bedürfnissen, Interessen und dem Wohl der Frauen und ihrer Kinder.
Die Inhalte der Arbeit mit den Frauen orientieren sich an deren Anliegen, deren individueller Problematik und den daraus resultierenden Erfordernissen.
Die Kinder werden als eigenständige Personen mit eigenen Bedürfnissen und Rechten wahrgenommen,und durch die Mitarbeiterinnen unterstützt ihre Rechte und Interessen zu erkennen,zu artikulieren und gegenüber anderen Kindern und Erwachsenen, auch gegenüber der Mutter, zu vertreten.

Differenzbewusste Sozialarbeit

Die Zielgruppe des Frauenhauses besteht aus von Gewalt betroffenen Frauen und Kindern aller Altersgruppen, unterschiedlicher Glaubensrichtungen, die verschiedene Sprachen sprechen, sich durch Hautfarbe oder gesundheitliche Verfassung unterscheiden, über verschiedene Bildungsniveaus, Aufenthaltsstatus und finanzielle oder soziale Ressourcen verfügen. Zudem begegnen sich hier Frauen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen, verschiedenen Erziehungsstilen, Konzepten von Geschlechterrollen etc.
Frauen und Kinder werden von uns nicht auf einen Teilaspekt ihrer Identität reduziert, z.B. „die Türkin“ oder „die Mutter“.Wir berücksichtigen vielmehr, dass Menschen die Erfahrung bestimmter sozialer Zugehörigkeiten teilen können( z.B. gehören alle Bewohnerinnen des Frauenhauses zur sozialen Gruppe „ Frauen“ ), es gibt aber innerhalb der so definierten sozialen Gruppe Differenzen (z.B. Frauen unterschiedlicher Altersgruppen). Wir sind offen für alle Frauen und Kinder, unabhängig von ihrer sozialen Positionierung, und bieten ihnen individuelle Beratung.Die Unterstützung der Frauen und Kinder setzt an ihren vorhandenen Ressourcen und persönlichen Stärken an und richtet sich nach dem individuellen Bedarf, der erforderlich ist, um eigene Strategien zur Selbsthilfe zu entwickeln.Frauen und Kinder werden darin unterstützt diesbezüglich neue Perspektiven zu entwickeln.
Arbeitsbereiche / Arbeitsinhalte
1.Schutz, Beratung, Begleitung und Unterstützung der von Gewalt bedrohten oder betroffenen Frauen

Bereits bei der Aufnahme im Frauenhaus findet eine Gefahrenanalyse und  Prognose statt, um rechtzeitig Schutzvorkehrungen treffen zu können.
Bei den erforderlichen Schritten zur Existenzsicherung,z. B. bei Anträgen, Behördengängen,u.s.w. werden die Frauen je nach Bedarf begleitet und unterstützt.
Auch während ihres Aufenthaltes im Frauenhaus werden die Frauen bei Bedarf in allen für sie wichtigen Angelegenheiten , z. B.Gerichtsverfahren,Sorge- und Umgangsrecht,u.s.w.,.beraten, begleitet und unterstützt.
Sollte auch nach dem Auszug aus dem Frauenhaus noch Hilfebedarf bestehen, unterstützen die Mitarbeiterinnen sie dabei, geeignete weitergehende Hilfsmaßnahmen durch entsprechende Facheinrichtungen zu finden und zu beantragen.

2.Schutz und Unterstützung für Mädchen und Jungen, die mit ihren Müttern ins Frauenhaus fliehen

Bei Fällen von häuslicher Gewalt sind die Kinder immer Opfer, unabhängig davon, ob die Kinder selbst misshandelt wurden oder miterleben mussten, wie ihre Mutter misshandelt wurde.
Das Frauenhaus muss deshalb immer auch ein Schutzraum für diese Kinder sein.
Die sozialpädagogische Arbeit orientiert sich am Wohl des Kindes. Psychische oder physische Gewalt sind als Erziehungsmethode inakzeptabel.
Unser Ziel ist es den Kindern und Jugendlichen positive Erfahrungen zu ermöglichen, Ängste abzubauen, Vertrauen aufzubauen und Gewalterfahrungen zu enttabuisieren, damit sie verarbeitet werden können.Darüber hinaus sollen die Mädchen und Jungen neue gewaltfreie Problem- und Konfliktbewältigungsstrategien erlernen. Dies geschieht z.B. im Rahmen von Freizeitangeboten, Schulaufgabenhilfe oder Gesprächen.
Die Arbeit mit den Kindern findet in enger Absprache mit den Müttern  statt und umfasst sowohl Beratung und Begleitung der Mutter als auch Entlastungs- und Unterstützungsangebote.
Die Mutter behält während des Frauenhausaufenthaltes selbstverständlich die Erziehungskompetenz und die Verantwortung für ihre Kinder.
Auch für die Mädchen und Jungen werden bei Bedarf Hilfsmaßnahmen, die über den Frauenhausaufenthalt hinaus gehen vermittelt, z.B. sozialpädagogische Familienhilfe, Tagesmütter,Kindergarten- und Hortplätze, etc.

3.Öffentlichkeitsarbeit

.Die Ziele der Öffentlichkeitsarbeit bestehen darin:

die bestehende Gewalt gegen Frauen und Kinder in ihren vielfältigen Erscheinungsformen öffentlich zu thematisiert, gesellschaftliche Hintergründe aufzudecken, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren sowie Ursachen und Zusammenhänge aufzuzeigen.
Öffentlichkeitsarbeit erfolgt z. B. durch:

• Pressearbeit
• Kontakte mit Entscheidungsträgern in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen
• Durchführung von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen
•Plakat-Aktionen
• Themenspezifischen Veranstaltungen und Aktionen, etc.

Die Präventions und Bildungsarbeit, z.B. im Rahmen von Unterrichtseinheiten, Diskussionen und Vorträgen zum Thema häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder, die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses regelmäßig an weiterführenden und beruflichen Schulen durchführen.

Die Bekanntheit des Frauenhauses Elmshorn zu steigern, insbesondere für betroffene Frauen und Menschen, die betroffenen Frauen helfen möchten, z.B. durch Flyer oder unsere Homepage.

Potentielle SpenderInnen und Sponsoren auf uns aufmerksam zu machen, die bereit sind unsere Arbeit zu unterstützen, z. B. durch eine zweckgebundene Spende an das Frauenhaus an den:
Förderverein „ Frauen helfen Frauen e.V.“

Die Grundlagen und Inhalte der  Arbeit wurden ausführlich in einem Konzept dargelegt., das  bei Interesse  über das Frauenhaus bezogen werden kann.

4.Träger

Frauen helfen Frauen in Not e.V.
Kirchenstrasse 7
25335 Elmshorn
Tel. 04121 / 6628

Der Verein „Frauen helfen Frauen in Not e.V. ist Trägerverein des Frauenhauses und des Frauentreffs in Elmshorn.
Der Verein, der mittlerweile seit mehr als 20 Jahren besteht, setzt sich aktiv für Frauen ein und gründetet 1988 die Frauenberatungsstelle „Frauentreff“ und 1992 das Frauenhaus.

Der Verein ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) und als mildtätig und gemeinnützig anerkannt.

Der Verein lebt damals wie heute vom ehrenamtlichen Engagement und der großen Motivation von Frauen, die sich für Frauen einsetzen möchten.
Wir freuen uns über jede Frau, die in den Verein beitritt, um aktiv an der Gestaltung der Vereinsarbeit mitzuwirken.
Sie können den Verein aber auch als „passives“ Mitglied durch ihren Beitritt mit einem Mitgliedsbeitrag ab 30,- € im Jahr unterstützen.

Genauere Informationen erhalten Sie unter der oben genannten Adresse.

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